Kritiken

(Auszug)
Kritiken zu Robert Louis Griesbach
Kürzer als „Richard Wagner“
Musikalischer als „Faust“
Leiser als“Minelli“
(Robert Louis Griesbach)
Berliner Morgenpost
Robert Louis Griesbachs Spezialität ist eine absurde Mischung aus Wortwitz und musikalischer Clownerie, gepaart mit einer ungeheuren Dynamik beim steten Rollenwechsel. Mehr benötigt der Berliner Kabarettist nicht, um den alltäglichen Wahnsinn auf abwechslungsreiche, bissige Weise zu zerpflücken. Berühmt-berüchtigt ist er für komödiantische Querschläge und groteske Geschichten. Griesbach ist nicht irgendwer, sondern der Erfinder genial-bekloppter Charaktere: Einfach zum Feixen schön.
Berliner Zeitung
Eine wilde Mischung aus spitzfindigen Geschichten und Gesang in der er gekonnt zusammenfügt, was nicht zusammen gehört.
TIP Stadtmagazin
Brillant reiht er alltägliche Begebenheiten aneinander und verblüfft das Publikum mit Fragen – Griesbach hat zu allem was zu sagen. Er beherrscht die Atmosphäre nicht nur mit spitzfindigen Geschichten, sondern auch mit Gesang. Entzückte Zwischenrufe pariert er schlagfertig und so charmant, dass das Publikum erst nach zwei Zugaben das Klatschen aufgibt.
Berliner Morgenpost
Noch nie war das Teilnehmerfeld der Spaß-Ikonen so stark wie im mittlerweile fünften Jahrgang des Pointen-Wettbewerbs in den Wühlmäusen: „Das große Kleinkunstfestival 2005“ bot über vier Stunden eine starke Show, am Ende aber leider nur drei Sieger.
Besonders hart war der Kampf um den Berlin-Preis. Das Publikum entschied sich letztlich für Robert Louis Griesbach, unseren Mann der Zwerchfellmassage-Front aus Lichterfelde-West. Er überzeugte sowohl musikalisch als auch komödiantisch. Etwa als Chirurg auf Nikotinentzug kurz vor dem Nervenzusammenbruch.
Neue Presse Hannover
Entertainment auf allerhöchstem Niveau
Heilbronner Stimme
Griesbach wechselt seine Rollen schneller als andere ihr Hemd und demonstriert dabei sein beinahe unerschöpfliches schauspielerisches Talent. Er singt und parodiert was das Zeug hält. Dazwischen macht er sich satirische Gedanken zum Zeitgeschehen, ohne dabei allerdings über Politik zu reden.
Er ist in jeder Rolle gleichermaßen perfekt und überzeugend. Dasselbe gilt aber auch für seinen Gesang, den der Entertainer ganz organisch in seinem Programm integriert hat. Der Applaus des Publikums - wohlgemerkt mit Händen und Füßen - ist dem Berliner Kabarettisten deshalb am Ende sicher.
Schwäbische Zeitung
2009 moderierte Griesbach alle drei Wettbewerbsabende der Tuttlinger Krähe:
Gerade die Neuerung in Sachen Moderation hat sich gelohnt, findet nicht nur Tuttlinger-Hallen-Chef Michael Baur: Der redegewandte, charmante und stimmgewaltige Sänger und Komiker Griesbach wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Fürs Publikum waren seine genialen Kurzauftritte eine Art Zusatzgewinn. Und seine Künstlerkollegen hat er durch seine engagierte, positive Anmoderation vor ihren Auftritten regelrecht zu Hochleistung motiviert.
WDR
Die "Carmen unter den Männern
Mannheimer Morgen
Alles, was die deutsche Kabarettszene so zu bieten hat, war doch schon in Mannheim. Denkste! Der Urberliner Robert Louis Griesbach, in seinem Biotop "Die Wühlmäuse" längst weltberühmt und Abräumer diverser Kleinkunstpreise, hat offenbar den Mauerfall total verpennt und geht jetzt erstmals auf Tournee durch deutsche Lande.
Wahrlich, der junge Mann versteht sein Hand- und erst recht sein Mundwerk. Er lästert über Waldorf-Mütter und Sexkaufhäuser, Eva Hermans antiquierte Thesen oder jenen hypernervösen, zitternden Ex-Raucher, der sich schließlich als Chirurg outet. Johannes Heesters nennt er den Robbie Williams des 18. Jahrhunderts, um ihn dann mit Hilfe seiner gut funktionierenden Karaoke-Maschine täuschend echt zu parodieren. Auch die Herren Maffay und Grönemeyer hat er prima drauf (mit eigenen Texten, versteht sich), und seine in klangvollem Falsett gesungene "Carmen"-Habanera könnte durchaus an kleineren Stadttheatern Furore machen.
Manchmal ist Griesbach einfach Griesbach, wenn er den Reiher zum Lufthansa-Wappenvogel erklärt oder Polypen-Ullas halbgare Gesundheitsreform geißelt. Aber die sprichwörtliche Sau lässt er erst raus, wenn er in seine aberwitzigen Kunstfiguren schlüpft, den Literaturkritiker und den Avon-Berater, den indischen Kellner Radshi und den rüden Berliner Hausmeister.
Die Begeisterung war übrigens beidseitig, weshalb Robert Louis Griesbach das Blind Date mit den "Monnemern" als überaus gelungen bezeichnete
Wiesbadener Tagblatt
One-Man-Show im Wahnsinnstempo
Was passiert, wenn man einen suizidalen Flugkapitän, einen vor Selbstbewusstsein strotzenden Berliner Hausmeister, einen hypernervösen Ex-Raucher und eine zickige Operndiva zusammen auf die Bühne jagt?
Es entsteht eine absurd-komische Mischung aus explosivem Humor und elegantem Wortwitz, bei dem jede Pointe sitzt: "Einfach Griesartig!" heißt das aktuelle Programm von Robert Louis Griesbach, in dem der Berliner Kabarettist im Pariser Hoftheater dem Publikum seine ganz spezielle Mischung aus Comedy und Kabarett, aus Parodie und Groteske, aus Alltäglichem und Besonderem servierte.
Es sind vor allem die kleinen Dinge, die Griesbachs Witz zum Sprudeln bringen - der Einkaufswagen, der immer irgendwie in die andere Richtung drängt als eigentlich gewollt, die gequälte Schuhverkäuferin, die den zweiten Schuh im Lager holen muss und dies dem potenziellen Kunden persönlich übel nimmt oder die in Cellophan verhüllte Köstlichkeit, die die adrette Flugbegleiterin dem Gast mit strahlendem Lächeln im Ferienflieger überreicht.
Griesbach legt in seiner One-Man-Show ein Wahnsinnstempo vor, plappert ohne Punkt und Komma, bürstet dabei die ganze Welt kräftig gegen den Strich und erklärt dieselbe auf seine Weise. Was ist beispielsweise eine Oper? "In einer Oper sind Menschen auf der Bühne, einer wird erstochen, und statt die Polizei zu holen, fangen die an zu singen."
Auch Griesbach fängt an zu singen, mixt einen musikalischen Cocktail, in dem von Heesters ("der Robbie Williams des 18.Jahrhunderts") bis zu Grönemeyer alles Mögliche und Unmögliche enthalten ist, was sich auf Griesbachs Texte singen lässt. Eine hinreißend komische Betrachtung des weiblichen Geschlechts etwa oder ein vom Juckreiz gebeutelter Allergie-Chanson.
In Schwindel erregendem Tempo wechselt Griesbach die Charaktere, wirbt als freundlich lächelnder indischer Wirt für sein neues Treuepunkte-System, freut sich als total bescheuerter "Öko-di-döko"-Fabian seines umweltbewussten Lebens oder gibt den unterbelichteten Hausmeister, der sich für den James Bond der Wohnanlage und einfach absolut unwiderstehlich hält.
Fluggäste in Angst Als ehemaliger DDR-Grenzschützer, verklemmt immer noch von der Liebe zur Partei und zum Plansoll erfüllt, sucht er eine "liebe Unbekannte", die mit ihm sein tristes Leben teilt, und versetzt imaginäre Fluggäste in Angst und Schrecken, als er die Routine-Durchsage des Piloten zur Ankündigung von dessen Freitod wählt: "Wir befinden uns im Sturzflug über dem Atlantik, die Wassertemperatur beträgt 4 Grad und ich bedauere, Sie nicht mehr an Bord eines Flugzeugs begrüßen zu können." Parodie pur, ein glänzend aufgelegter Kabarettist und ein begeistertes Publikum.
Neue Westfälische Zeitung
Ob als Flughafen-Hasser, TV-Shop-Bekenner, ganz stark sein Song "Egal, was ich seh", oder galanter Opernsänger: Griesbach zog alle Register.
Berliner Abendblatt
Hochkarätiger Komödiant
Berliner Morgenpost
Besucher der Gastro-Show "Pomp, Duck and Circumstance" kennen Robert Louis Griesbach in der Rolle des Störenfrieds. Daß er selber gut brutzeln kann, bewies der Berliner Kabarettist und Sänger im Promi-Kochduell bei Vox, nur eines von vielen Betätigungsfeldern des Satirikers im TV.
In seiner eigenen satirischen Küche verquirlt Griesbach Wortwitz und musikalische Clownerien und vieles mehr, was eigentlich nicht zusammengehört. Der Liebhaber grotesk-skurrilen Gedankengutes überrascht mit Spontandialogen und Gesangsstücken. Zudem präsentiert er sich als Meister des steten Rollenwechsels, der sein genial-beklopptes Bühnenpersonal selber erfindet. Wobei der Durchschnittstyp fast am verrücktesten daherkommt.
Der Tagesspiegel
Das ausgestorben geglaubte Berliner Hinterhofkabarett hat sein Revival
Berliner Morgenpost
Komödiantischer Tausendsassa

