Interview (Schweiz)

Nach seinem Auftritt - noch ein wenig außer Puste nach dem Körpereinsatz beim "Nichtraucher - wurde RLG im Theater für das Schweizer Fernsehen interviewt.

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Interviews

hier findet man das Portrait aus dem FORUM WOCHENMAGAZIN

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Interview Pro Sieben

Interview Pro Sieben 2003

Wie war Dein erster Auftritt als Comedian?

Der erste komödiantische Auftritt war am Gymnasium, dort schrieb und inszenierte ich eine Schul-Revue. Lehrer und Schüler, noch im guten Glauben sie sähen einen Brecht-Klassiker, staunten nicht schlecht, als eine rasante Show die Aula zwei Stunden lang zum Toben brachte. Leider hatte dieser Erfolg keinen Einfluss auf meine Mathematikzensur.

Welche Erfahrung war für Dich die Arbeit für die "Sketch Show" ?

Als Solokabarettist war es für mich eine große Freude wieder einmal in einem hoch motivierten Ensemble arbeiten zu können. Es ist keine Selbstverständlichkeit, mit Spaß an die Arbeit zu gehen und sie mit Spaß zu beenden - bei der Sketch Show war unser Spaß der Motor und die gut geschriebene Sketche der Treibstoff. Die Zuschauer werden nicht durch sonst übliche Humorvehikel wie dicke Brillen oder lustige Hüte abgelenkt, sondern werden mittels natürlicher Spielweise des Ensembles (gelegentlich auch mit der Begeisterung an der Übertreibung...) zum Teil dieser kleinen Episoden. Die Sketch Show ist schnell, skurril und überraschend - eine Mischung, die zur rechten Zeit ins Fernsehen kommt.

Welche Themen inspirieren Dich am meisten für Deine Comedy?

Eigentlich jedes Thema, das gerade "auf der Straße liegt". Wer Bus und Bahn fährt, einkaufen und ins Kino geht oder auch nur gelangweilt durchs Fernsehprogramm zappt, muss nur offene Augen und Ohren haben, denn die alltäglichen Gemeinheiten sehnen sich förmlich danach, zu einem Theaterprogramm verarbeitet zu werden. Und gibt es wirklich ein spannenderes Thema als der Mensch an sich - mit- und gegeneinander.

Wie oft wurdest Du schon aufgefordert: "Erzähl doch mal 'nen Witz"?

Viel zu oft - denn als Comedian traut man Dir nicht zu, Dich auf einen Stuhl zu setzen ohne ihn zu verfehlen, die Tür zu öffnen, ohne sich seinen Kopf zu stoßen oder einfach nur über die Straße zu gehen, ohne spektakulär zu stolpern. Vielmehr kommen oftmals Menschen auf mich zu und wollen mir einen Witz erzählen. "Sie haben doch auch Humor - da hab' ich einen ganz tollen Witz für Sie - den können Sie dann ja in Ihrer Show erzählen. Also meiner Frau hat er sehr gefallen.”

Wo ist es lustig im Internet?

Am lustigsten sind alle ernst gemeinten Familien-Websites, die uns in die große weite Welt des "das ist unser Wohnzimmer" oder auch " Toll! Unser Martin ist jetzt 2 Jahre!" entführen. Ansonsten: www.loriot.de oder www.griesbach.de

Quelle: Pro Sieben 2003

SYNCHRONINTERVIEW

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Berliner Tagesspiegel

Berlin Faces

Radiointerviews

Kulturradio rbb Radio-Feature 2009
Deutschlandfunk Querköpfe 60 Minuten Radio-Feature 2008